Exclusive: How Netflix won Hollywood's biggest prize

Exklusiv: Wie Netflix Hollywoods größten Preis gewann – Der $72-Milliarden-Deal mit Warner Bros. Discovery

Los Angeles/New York – Was als neugierige Erkundung begann, endete in einem der größten Medien-Deals der letzten Dekade: Netflix hat Warner Bros. Discovery’s Film- und Fernsehstudios sowie die Streaming-Sparte für stolze 72 Milliarden US-Dollar übernommen. Insider berichten exklusiv an EntertainmentNews Deutschland, wie der Streaming-Riese den Zuschlag erhielt und damit einen Meilenstein in der Unterhaltungsbranche setzt – mit weitreichenden Folgen für Hollywood, Europa und die globale Content-Welt.

Der Deal, der am Freitag offiziell angekündigt wurde, umfasst die legendäre Warner Bros.-Bibliothek mit Klassikern wie “Casablanca” und “The Matrix”, HBOs preisgekrönte Serien wie “Game of Thrones” und die Streaming-Plattform Max (ehemals HBO Max). Netflix, das bislang als reiner Produzent und Distributer agierte, wird dadurch zum unangefochtenen Titanen: Mit Zugriff auf Tausende Stunden Inhalte kann es seine 280 Millionen Abonnenten weltweit noch stärker binden und Konkurrenz wie Disney+ oder Amazon Prime in die Defensive drängen.

Vom Fact-Finding zum Milliarden-Coup: Die geheime Strategie

Alles startete im Juni 2025, als Warner Bros. Discovery (WBD) Pläne für eine Aufspaltung ankündigte: Die alternden Kabel-TV-Netzwerke sollten von den Glanzlichtern – Studios, HBO und Max – getrennt werden. Netflix-CEO Ted Sarandos und sein Team nutzten die Gelegenheit für ein “Fact-Finding”-Meeting mit WBD-Top-Leuten. “Es war pure Neugier an ihrem Geschäftsmodell”, gesteht ein Insider. Doch schnell erkannten sie das Potenzial: Nicht nur die schiere Menge an Inhalten, sondern auch die Synergien – von Kosteneinsparungen bei Produktionen bis hin zu exklusiven Rechten an Blockbustern.

Öffentlich spielte Netflix im Oktober noch den Coolen: Spekulationen um einen Studio-Kauf wurden als “unwahrscheinlich” abgetan. Doch als WBD am 21. Oktober eine Auktion startete – nach Ablehnung dreier ungeladener Angebote von Paramount Global und Skydance Media –, warf der Streaming-Pionier seinen Hut in den Ring. Rivale Paramount versuchte verzweifelt, die Aufspaltung zu verhindern, da sie eine Fusion mit WBDs TV-Geschäft unmöglich machte und das Risiko eines Überbids von Netflix erhöhte. Auch Comcast (NBCUniversal) lauerte, doch Netflix bot nicht nur Geld, sondern eine Vision: Eine “globale Content-Festung”, die traditionelles Hollywood mit datengetriebenem Streaming verbindet.

Bis Donnerstagabend hieß es 50:50, gesteht ein Netflix-Exekutiver. Als die Zusage kam, brach Jubel aus – Klatschen und Cheers in der Gruppenkonferenz. Der finale Preis: 72 Milliarden Dollar in bar und Aktien, eine Prämie von 30 Prozent auf den aktuellen WBD-Kurs. WBD behält seine TV-Netzwerke (wie CNN und TNT), die nun separat notiert werden.

Hollywood in Aufruhr: Chancen und Risiken

Für die Branche ist das ein Erdbeben. Netflix gewinnt nicht nur Inhalte, sondern auch Talente: Regisseure wie Christopher Nolan und Serien-Stars von HBO fließen ein. “Das ist der Endpunkt der Streaming-Revolution”, analysiert Medienexperte Prof. Dr. Anna Müller von der Universität Potsdam. “Netflix wird zum Gatekeeper – aber warnt vor Monopolen.” In den USA brodelt es: Hollywood-Gewerkschaften äußern Bedenken vor Jobverlusten, und Politiker wie Senatorin Elizabeth Warren fordern eine FTC-Prüfung auf Kartellrecht.

In Europa, wo Netflix 2025 bereits 80 Millionen Nutzer hat, öffnen sich Türen: Deutsche Produktionen wie “Dark” könnten mit Warner-Technik fusionieren, und der EU-Markt profitiert von günstigerem Premium-Content. Doch Kritiker warnen: Höhere Abogebühren könnten den Wettbewerb mit lokalen Playern wie Joyn oder RTL+ schmälern.

Netflix-Aktien stiegen am Freitag um 12 Prozent, WBD um 25. Der Deal muss noch regulatorisch genehmigt werden – erwartet für Mitte 2026. Bis dahin: Hollywoods neuer König thront.

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