SpaceX plant Börsengang für Ende 2026 – Musk peilt 800-Milliarden-Bewertung an
Der US-Raumfahrtkonzern SpaceX hat Investoren mitgeteilt, dass er einen Börsengang in der zweiten Jahreshälfte 2026 anstrebt. Das berichtet das US-Wirtschaftsportal The Information unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.
Das Unternehmen von Elon Musk möchte dabei den gesamten Konzern – inklusive der Satelliten-Internetsparte Starlink – in einem einzigen Paket an die Börse bringen. Ein separater Börsengang nur für Starlink, der in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert wurde, ist damit offenbar vom Tisch.
SpaceX strebt laut dem Bericht eine Bewertung von rund 800 Milliarden US-Dollar an. Das wäre mehr als eine Verdopplung der aktuellen Bewertung von etwa 350 Milliarden Dollar, die bei einer internen Aktienrunde im Sommer 2025 erzielt wurde.
2025 wird SpaceX voraussichtlich zwischen 165 und 170 Starts durchführen und damit seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr deutlich übertreffen. Starlink versorgt bereits Millionen Kunden weltweit mit Hochgeschwindigkeits-Internet und generiert Milliardenumsätze.
Elon Musk selbst hat sich bisher nicht offiziell zu den IPO-Plänen geäußert. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass der Zeitplan realistisch ist, auch wenn noch zahlreiche regulatorische Hürden in den USA und international genommen werden müssen.
Sollte der Börsengang 2026 tatsächlich stattfinden, würde SpaceX zu einem der wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt aufsteigen und einen Meilenstein in der jungen Geschichte der kommerziellen Raumfahrt setzen.
SpaceNews Deutschland bleibt dran – die nächste Rakete startet vielleicht bald auch an der Wall Street.
